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Die Ruhr-Universität Bochum wurde im Jahr 1965 als die erste neue Universität der Bundesrepublik
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Kooperationen mit außeruniversitären Firmen und
Einrichtungen spielen eine ebenso zentrale Rolle wie die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen.
Das Institut für Neuroinformatik beschäftigt sich mit grundsätzlichen Problemen der Informationsverarbeitung,
so wie sie in Nervensystemen und künstlichen autonomen Systemen auftreten. Ziel ist es, die
Organisationsprinzipien des Nervensystems bis zur informationstechnischen Anwendbarkeit aufzuarbeiten.
Umgekehrt liefern die Anwendungserfahrungen wichtige Randbedingungen und Auswahlkriterien für Theorien der
Neurowissenschaften. Exemplarische Probleme sind das künstliche Handeln (autonome Robotik) und Wahrnehmen
(Computer-Sehen) mit industrienahen Anwendungsprojekten in der Fahrerassistenz, Gesichtserkennung,
biomedizinischen Technik und geophysikalischen Fernüberwachung.
URL: www.neuroinformatik.ruhr-uni-bochum.de
Projektschwerpunkte:
Die Ruhr-Universität Bochum liefert Komponenten zur Erkennung von Gesten und Objekten und erarbeitet eine kollisionsfreie Bahn- bzw. Bewegungsplanung.
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